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Im Haus für Kinder werden Krippenkinder, Kindergartenkinder und Hortkinder
betreut.
Die jeweiligen Bestimmungen entnehmen Sie bitte den einzelnen Unterpunkten.
Die Einschreibung für einen Krippen-, Kindergarten- oder Hortplatz für das Haus für Kinder Wartenberg (ehemals Gemeindkindergarten mit Krippe und Hort) findet am Donnerstag, 9. Februar 2012 von 8.00 bis 16.00 Uhr in der Einrichtung statt.
Vorab können Sie die Einrichtung am Donnerstag, 2.2. 2012 besichtigen. Der
Rundgang durch das Haus beginnt um 15.00 Uhr, die Erzieherinnen informieren Sie über unsere pädagogische Arbeit.
Gemeindekindergarten Wartenberg
Bürgermeister-Stuhlberger-Str. 2
85456 Wartenberg
Tel: 08762/42621-0
Fax: 08762/42621-26
Mail: hausfuerkinder-wartenberg@t-online.de
Träger: Markt Wartenberg
Marktplatz 8
85456 Wartenberg
Zielsetzung
Die Kinder sollen gerne in den Kindergarten kommen, Spaß und Freude haben und sich bei uns wohl fühlen. Sie sollen lernen in der Gemeinschaft zurechtzukommen und ein angemessenes Sozialverhalten erlangen.
Werte wie z.B. Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Toleranz und Zuverlässigkeit sind uns wichtig.
Wir akzeptieren die Individualität des einzelnen Kindes und sind bemüht, diese bestmöglich zu berücksichtigen.
Wir wahren die Aufsichtspflicht und tragen selbstverständlich die Fürsorge für die Gesundheit der uns anvertrauten Kinder.
Zur Umsetzung all dieser Ziele benötigen und wünschen wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern.
Grundlagen und Arbeitsansatz
Wir sind ein staatlich anerkannter Kindergarten und arbeiten nach den Richtlinien des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG) und des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans (BEP) für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung.
Der Kindergarten ist eine Familienergänzende Einrichtung und unterstützt die Eltern bei der Bildung und Erziehung der Kinder.
Vorgehensweise zur Umsetzung der Bildungsziele
Wir arbeiten in der Einrichtung nach einem „Teiloffenen“ Konzept.
Das bedeutet:
Jedes Kind ist in einer Gruppe „zu Hause“. Zusätzlich zu Spiel- und Lernangeboten im Gruppenraum können die Kinder gruppenübergreifend andere Räume in der Einrichtung nutzen.
Bildung, Erziehung, Betreuung (nach BayKiBiG und BEP)
Wir unterstützen und fördern folgende Basiskompetenzen zur Bildung der gesamten Persönlichkeit des Kindes:
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Selbstwahrnehmung, Selbstwertgefühl
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Wertschätzung des Kindes unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Kultur, Leistungen und Fähigkeiten
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Motivationale Kompetenzen
Sich selbst erleben, eigenes Handeln erkennen, bewerten
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Konfrontation mit angemessenen Aufgaben, Erarbeitung und Besprechung von Regeln, Konsequenzen, Lob, Tadel
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Kognitive Kompetenzen
Wahrnehmung, Gedächtnis, Problemlösung, Kreativität
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Sinnesübungen (Hören, Fühlen, Schmecken, Sehen, Riechen) verschiedenstes Spielmaterial (z.B. Memory) Ermunterung selbst aktiv zu werden – Zurückhaltung bei Problemlösung
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Physische Kompetenzen
Grob- und Feinmotorik, Anspannung und Entspannung
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Bewegung, Sport, Aufenthalt im Freien, Entspannung und Konzentration
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Soziale Kompetenzen
Konfliktlösung, Respekt, Kommunikationsfähigkeit, Kooperation
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Sprachförderung, Unterstützung zur Bewältigung bei Streit und Versöhnung, Gemeinsame Aktivitäten,
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Übernahme von Verantwortung
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z.B. Tischdecken, anderen Kindern helfen oder Erzieher um Hilfe bitten, eigene Bedürfnisse erkennen und ausdrücken
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Demokratische Teilhabe
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Kinderkonferenzen – Besprechung, Beratschlagen und Mitentscheiden
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Lernen wie man lernt
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Neugier der Kinder unterstützen, experimentieren, Fehler zulassen, Probleme lösen, Planen und Reflektieren
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Widerstandsfähigkeit
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Umgang mit Veränderungen und Belastungen, Übergänge von Elternhaus in Kindergarten und von Kindergarten in Schule,
Erkennen der eigenen Gefühle
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Themenbezogene Bildungsbereiche
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Werteorientierung und Religiosität
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Toleranz, Nächstenliebe, Rücksichtnahme, Höflichkeit, Respekt im Umgang miteinander, Traditionelle religiöse Feste wie St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Ostern
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Sozial-emotionale Förderung
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Konfliktlösungen, Gefühle erspüren und ausdrücken, Stimmungen anderer erkennen und respektieren, Rücksichtnahme, Kontakte knüpfen
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Sprachliche Förderung
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Vorlesen, Erzählen, Reime, Verse, Geschichten, Märchen, Miteinander Reden, Vorkurse für Migrantenkinder
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Medienerziehung
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Kennenlernen von den verschiedensten Medien und kompetenter Umgang damit (Bücher, Kassetten, CD, PC, Telefon, Dias…)
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Mathematik
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Geometrische Formen, Zahlen auf Würfeln, Zahlen, Vergleiche von Mengen…
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Kunst und Kreativität
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Malen, Basteln, Umgang mit verschiedenstem Material und Techniken, Ästhetisches Empfinden
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Musikalische Förderung
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Lieder singen, Tanzen, Rhythmusgefühl, Kennenlernen und Umgang mit verschiedensten Instrumenten, Musik hören
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Bewegung und Sport
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Turnen, Balancieren, Klettern, Laufen, Springen, Koordination von Bewegungen…
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Gesundheit
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Kochen, täglicher Aufenthalt an der frischen Luft, Bewegung, Körpererfahrung, Hygiene, Unfallgefahren erkennen
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Naturwissenschaften und Technik
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Experimente, Beobachtungen der Umwelt, Exkursionen…
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Projektarbeit
Über einen gewissen Zeitraum finden Projekte statt. Die Themen dazu entstehen durch besondere Interessen der Kinder, Anregungen des pädagogischen Personals oder durch anstehende Feste.
Das jeweils aktuelle Projektthema entnehmen Sie dem Aushang im Eingangsbereich (für das ganze Haus) bzw. an den Gruppentüren (für die entsprechende Gruppe)
„Gemüsehasen“
In den Hochbeeten des Kindergartens wird im Frühjahr Obst und Gemüse angebaut.
Ein Teil der Ernte wird von den Kindern verzehrt.
Ein anderer Teil geht an „Tischlein Deck dich“, eine Institution in der Lebensmittel an Bedürftige ausgegeben werden.
Die Vorschulkinder lernen viel über die Gemüse und Obstsorten, Anbau, Wachstum und Pflanzenpflege.
Sie lernen zu teilen und dass es auch ärmere Menschen in unserer Umgebung gibt.
Sie machen die Erfahrung, dass man gemeinsam etwas entwickeln und schaffen kann.
Dieses Projekt trägt zur Vernetzung innerhalb der Gemeinde bei und wurde initiiert und unterstützt durch den Verein „Füreinander-Miteinander e.V.“
Tagesablauf
Je nach Gruppenstruktur (Ganztagsgruppe, Gruppe mit Mittagessen, Gruppe mit unter 3 jährigen…) variiert der Tagesablauf.
Die Elemente wollen wir auf den folgenden Seiten näher beschreiben:
Bringzeit
Die Kinder werden je nach Buchungszeit zwischen 7.00 Uhr und 8.30 Uhr in die Einrichtung gebracht. Zur Wahrung der Aufsichtspflicht geben Sie Ihr Kind bitte an der Gruppentür ab.
Die Kinder werden von uns per Handschlag begrüßt, so ist sichergestellt, dass das Eintreffen des Kindes auch im Trubel bemerkt wird.
Bitte unterstützen Sie uns dabei.
Kernzeit
Von 8.30 Uhr bis 12.45 Uhr dauert die Kernzeit.
Diese Zeit dient der intensiven pädagogischen Arbeit im Haus, vergleichbar mit dem Unterricht an der Schule. In dieser Zeit ist kein Bringen und Abholen möglich.
Ausnahme: Fördermaßnahmen in anderen Einrichtungen wie z.B. Frühförderung, Logopädie, Ergotherapie; Erkrankung des Kindes in der Einrichtung; Notfälle.
Zuspätkommen stört den Tagesablauf der gesamten Gruppe! Sorgen Sie bitte dafür, dass Ihr Kind pünktlich um 8.30 Uhr in der Gruppe ist.
Freispielzeit
Während der Freispielzeit entscheidet das Kind:
- Was spiele ich?
- Mit wem spiele ich?
- Wo spiele ich?
- Wie lange spiele ich das?
Die Freispielzeit nimmt den größten und wichtigsten Teil des Tages ein und findet schon während der Bring- und Holzeiten statt.
Sie ist die Zeit der „freien Tätigkeit“ der Kinder, d.h. die Zeitspanne in der die Kinder spontan aufbrechenden Spielbedürfnissen nachgehen.
Morgenkreis
Im Morgenkreis begrüßt sich die Gruppe. Es wird festgestellt wer da ist und wer fehlt. Gemeinsam werden die Vorhaben und Angebote des Tages besprochen.
Hier haben wir auch die Möglichkeit auf aktuelle und persönliche Erlebnisse der Kinder einzugehen, z.B. am Tag zuvor war Schuleinschreibung, ein Kind hat sich den Arm gebrochen, Mama hat ein Baby bekommen, in der Nacht gab es ein Gewitter, es beginnt das Volksfest usw.
Im Morgenkreis werden auch gelernte Lieder, Verse oder Fingerspiele wiederholt.
Brotzeit
Zur gemeinsamen Brotzeit bringen die Kinder von zu Hause Essen mit. Wir legen großen Wert auf gesunde Ernährung und bitten um eine vitaminreiche, abwechslungsreiche Kost. Geben Sie deshalb keine Schokolade oder Süßigkeiten mit.
Die gemeinsame Mahlzeit fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Genießen bei gemütlicher Atmosphäre.
Dazu trägt auch der monatliche Kochtag bei. Wir achten auf Tischmanieren und übertragen den Kindern Verantwortung z.B. Tischdecken, Taschenwagen ins Zimmer schieben, Getränke holen…
Frische Getränke stehen während des Tages immer bereit, die Kinder können zwischen Wasser und Tee, an zwei Tagen zwischen Wasser und Saftschorle auswählen. Einmal im Monat gibt es eine Woche lang täglich Wasser und Milch oder Kakao zur Auswahl.
Gezielte Beschäftigungen
Diese Angebote in der Klein- oder Gesamtgruppe finden in der Regel täglich statt. Inhalte der Angebote richten sich nach den Bedürfnissen und Interessen der Kinder, aktuellen Anlässen und den Vorgaben des Bildungs- und Erziehungsplans. Vorbereitung, Durchführung und Reflexion obliegt dem jeweiligen Gruppenpersonal. Im aushängenden Wochenplan (neben der Gruppenzimmertür) können die Eltern Einblick nehmen was jeweils geplant ist.
Garten, Aufenthalt im Freien
Dies ist fester Bestandteil unseres Tagesablaufs und findet nahezu täglich statt. Wir fördern freies Spiel im Garten und führen sporadisch Spaziergänge zur Natur- und Verkehrserziehung, Wanderungen, Picknick, Beobachtungsgänge durch.
Damit tragen wir der Gesunderhaltung und dem Bewegungsdrang der Kinder genüge. Dazu gehört für uns selbstverständlich das Anziehen von wettergerechter Kleidung, die Sie in der Garderobe deponieren können wie: Gartenhose, Schneeanzug, Gummistiefel, Kopfschutz und Sonnencreme, Badekleidung.
Mittagessen
Um 11.30 Uhr und um 12.00 Uhr steht den zwei Ganztagsgruppen ein täglich frisch zubereitetes Mittagessen bereit.
Zwei Köchinnen sorgen für kindgerechte, abwechslungsreiche und gesunde Kost.
Beim Essen werden die Kinder vom pädagogischen Personal betreut, die Kinder werden angehalten alles wenigstens zu kosten, zu große Portionen werden auf Wunsch des Kindes geteilt (Halbe-Halbe). Es kann immer nachgeholt werden (kleine Portion), nachgeholtes Essen soll aufgegessen werden.
Schlafen/Ruhen
Kinder welche die Einrichtung länger als bis 13.45 Uhr besuchen nehmen am Schlafen/Ruhen teil. Ein Zeichen der Geborgenheit ist ein eigenes vertrautes Bett mit einem persönlichen Kuscheltier. Zur entspannten Atmosphäre gehören ein Schlaflied, eine Geschichte und das „Einstreicheln“ der Kinder.
Die Kinder ruhen eine halbe Stunde (13.00-13.30 Uhr). Wer dann nicht eingeschlafen ist, steht auf und geht zum Spielen. Kinder die vor 14.30 Uhr aufwachen gehen ebenfalls zum Spielen.
Spätestens um 14.30 Uhr werden alle Kinder geweckt. Ein angstfreies Ruhen ist durch die lückenlose Beaufsichtigung durch ein Betreuungspersonal gegeben.
Bitte sorgen Sie in der Abholphase von 12.45 bis 13.45 Uhr für Ruhe im Haus!
Abholzeit
Damit auch beim Abholen die Aufsichtspflicht lückenlos an die Erziehungsberechtigten bzw. die schriftlich beauftragten Personen übergehen kann, sollen sich die Kinder ebenfalls per Handschlag vom Betreuungspersonal verabschieden. Bitte denken Sie daran, dass bei Abholung im Garten die Aufsichtspflicht stillschweigend an die Eltern übergeht, sobald sie ihr Kind gesehen haben.
Unterstützen Sie uns bei der Erziehung zur Selbständigkeit, indem auch Sie Ihr Kind beim Abholen auf das Aufräumen des Spielmaterials hinweisen.
Unter folgenden Spielmöglichkeiten im Gruppenraum kann das Kind wählen
Bereich: Was das Kind lernt:
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Rollen- und Stegreifspiele:
Puppenecke, Kaufladen, Verkleide-Ecke, Puppenhaus, Kasperltheater, Arztkoffer….
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Mit anderen Kindern umgehen
Erlebtes aufarbeiten, Phantasie ausleben
Sich durch Sprache, Mimik und Gestik ausdrücken
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Konstruktions- und Bauspiele:
Lego, Holzbausteine, Nopper, Konstri, Lazy, Steckbaukasten, Naturmaterial…
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Teilen, Fingerfertigkeit, Statik
Kreativität und Phantasie, Planen und Geplantes ausführen
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Künstlerisch-kreatives Gestalten:
Am Maltisch mit verschiedenen Papieren, Farben, Naturmaterial, Kleber, Schere…
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Schneiden, Reißen, Falten, Kleben, Knüllen, Malen, Zeichnen, Kneten…
Feinmotorische Fähigkeiten, Konzentration, Geduld
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Didaktische Spiele, Tischspiele:
Würfelspiele, Memories, Lotto, Domino, Kartenspiele, Puzzle, Sinnesspiele, Logiktrainer…
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Merkfähigkeit verschiedener Spielregeln, Verlieren können, Frustrationstoleranz, Spannung ertragen, Gemeinschaftsgefühl, Zusammenhänge erkennen, Farben, Zahlen…
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Ruhebereich:
Kuschelecke, Bücher betrachten, Kassette hören…
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Rückzugsmöglichkeiten, Entspannung, Ausruhen, Geheimnisse austauschen, für sich alleine sein
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Formen der Zusammenarbeit mit den Eltern
Um die uns anvertrauten Kinder optimal zu betreuen, bedarf es einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Eltern. Wir wünschen uns Ihre Offenheit und einen guten Kontakt.
Kurze Gespräche zwischen Tür und Angel
Austausch wichtiger kurzer Informationen über das Kind z.B. Gesundheitszustand, Abholung, besondere Vorkommnisse zu Hause oder im Kindergarten.
Elternbriefe und Aushänge
Wichtige Informationen über aktuelle Anlässe und Abläufe im Kindergarten sind den Elternbriefen und Aushängen an der Gruppentür oder im Eingangsbereich zu entnehmen
Hospitationen
Besuche in der Gruppe sind auf Wunsch nach vorheriger Terminabsprache möglich.
Elternbefragung
Jährliche schriftliche Umfrage an die Eltern über unsere Einrichtung. Die anonyme Befragung dient der Qualitätssicherung.
Elternbeirat
Ein von der Elternschaft am Anfang des Kindergartenjahres gewähltes Gremium. Aufgabe des Elternbeirats ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Träger, Einrichtung, Eltern und Grundschule.
Der Elternbeirat hat eine beratende Funktion.
Der Vorstand des Elternbeirats beruft die Elternbeiratssitzungen ein.
Spielzeugtage
Bitte kein Spielzeug von zu Hause mitbringen.
Ausnahme: Beim Start in den Kindergarten zum Trösten (Kuscheltier); ein Kuscheltier zum Schlafen; Spielzeugtag.
Am Spielzeugtag darf jedes Kind ein Spielzeug mitbringen, Termine werden in der jeweiligen Gruppe bekannt gegeben.
Malmappen
In der Malmappe werden für jedes Kind die gebastelten oder gemalten Kunstwerke gesammelt. Am Ende der Kindergartenzeit wird diese mit nach Hause gegeben.
Ohrringe
Ohrringe und auch Halsketten stellen vor allem beim Sport eine Gefahr dar. Beim Turnen werden die Ohrringe von uns abgeklebt, oder Sie selbst entfernen die Ohrringe am Turntag.
Unfälle
Auf dem direkten Weg zum Kindergarten, während der Kindergartenzeit und auf dem direkten Weg vom Kindergarten nach Hause besteht gesetzlicher Unfallschutz. Wegeunfälle sind der Kindergartenleitung umgehend zu melden.
Medikamente
Medikamente gehören nicht in Kinderhände! Mitarbeiter dürfen Medikamente nur bei chronischen Erkrankung (z.B. Diabetes) und Akut lebensbedrohliche Erkrankungen (z.B. bekannte Allergieschocks) nach Vorlage eines ärztlichen Attests und persönlicher Einweisung verabreichen.
Ansonsten werden keinerlei Medikamente verabreicht.
Feste und Feiern
Mitwirkung und Teilnahme an Festen im Lauf des Kindergartenjahres z.B. Laternenzug, Adventsfeier, Sommer- oder Spielefest, Wanderungen usw.
Elternabende
Abende in der jeweiligen Gruppe, z.B. Informationsabend für Eltern von Neuanfängern, Thematische Elternabende (evt. mit externen Referenten), Elternabend zum Informationsaustausch, Sommerfestplanung, Einschulung...
Elterngespräche/Entwicklungsgespräche
Der Austausch zwischen dem pädagogischen Betreuungspersonal des Kindes und den Eltern ist wohl die intensivste Form der Zusammenarbeit mit den Eltern.
Das Neuanfängergespräch findet etwa 4-6 Wochen nach dem Kindergarteneintritt statt. Einmal pro Kindergartenjahr soll ein weiteres Entwicklungsgespräch stattfinden.
Dringende Gespräche sind selbstverständlich jederzeit nach vorheriger Terminabsprache möglich.
Beobachtungs-/Entwicklungsbögen
Grundlage für die Entwicklungsgespräche sind die Beobachtungen der pädagogischen Mitarbeiter, welche über das Kind in der Einrichtung gemacht werden.
Diese Beobachtungen dokumentieren die Entwicklung des Kindes im sprachlichen, kognitiven, sozial-emotionalen und motorischen Bereich.
Dazu verwenden wir die vom Staatsinstitut für Frühpädagogik (ifp) entwickelten Bögen SISMIK (Sprachentwicklung bei Migration) SELDAK (Sprachentwicklung bei deutschsprachigen Kindern) und PERIK (Positive Entwicklung und Resilienz im Kindergarten)
Die Beobachtungsbögen sind unser „Werkzeug“ für die pädagogische Arbeit zum Verbleib in der Einrichtung und werden 2 Jahre nach Austritt aus dem Kindergarten vernichtet.
Übergang vom Elternhaus in den Kindergarten
Der Übergang vom Elternhaus in den Kindergarten ist ein großer Schritt für alle Beteiligten.
Info-Abend
Damit dieser Schritt gut gelingt, bieten wir für die Eltern vorab einen Informationsabend über unsere Einrichtung an. Neben den Bildungsangeboten und der Einrichtung lernen Sie das pädagogische Personal der Gruppe, sowie andere „Neuanfänger-Eltern“ kennen. Gruppeninterne Angebote und Informationen erfahren sie ebenso und haben die Möglichkeiten Fragen zu stellen.
Schnuppertag
An einem Tag vor dem ersten Kindergartentag darf das Kind erstmals Kindergartenluft schnuppern. Während einer kurzen Zeit (etwa 3-4 Stunden) kann es die Erzieherinnen, den Gruppenraum und vielleicht das ein oder andere Kind der Gruppe kennen lernen. Am Schnuppertag soll das Kind schon für einen kurzen Zeitraum alleine hier bleiben.
Erster Kindergartentag
Am ersten Kindergartentag treffen sich nur die Neuanfängerkinder im Kindergarten. So ist der Trubel noch nicht ganz so groß und wir können mehr Zeit für die „Kleinen“ aufbringen.
An diesem Tag und den folgenden Tagen ist ein kurzer Austausch zwischen Tür und Angel über die wichtigsten Vorkommnisse verständlich, nach 4-6 Wochen ist das Neuanfängergespräch geplant.
Übergang vom Kindergarten in die Grundschule
Das voraussichtlich letzte Jahr eines Kindes im Kindergarten ist immer schon ein wenig mit Augenmerk auf den Blick in Richtung Schulzeit geprägt.
„Vorschule“
„Vorschule“ ist die gesamte Zeit vor der Schule im Kindergarten. Im letzten Jahr bieten wir den Kindern jedoch zusätzliche Aufgaben und Angebote an, um Sie auf den Weg in die Schule vorzubereiten:
- Projekte für die Vorschulkinder wie Gemüsehasen und Seniorenzentrum
- Anspruchsvollere Bilderbücher oder Bastelarbeiten
- Vorschulspiele – anspruchsvollere Spiele für die Größeren Kinder
- „1. Hilfe-Kurs“ am Anfang des Kindergartenjahres
- Arbeitsblätter, die in einem Schnellhefter gesammelt werden
- Botengänge und kleinere Aufträge innerhalb der Einrichtung
Zusammenarbeit mit der Grundschule Wartenberg
- Eine Lehrkraft der Grundschule besucht regelmäßig die Vorschulkinder.
- Die Vorschulkinder besuchen die Grundschule
- Besuche von einer Schulklasse im Kindergarten. Die Schulkinder erzählen von der Schule, die Vorschulkinder stellen ihre Fragen.
- Hospitation von Erzieherinnen in der Schule
- Schnupperunterricht der Vorschulkinder in einer Schulklasse



