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Im Februar 2026 hat der Markt Wartenberg mit der kommunalen Wärmeplanung begonnen. Dabei erhält die Gemeindeverwaltung Unterstützung vom Ingenieurbüro Luxgreen Climadesign GmbH aus Regensburg, das mit der Umsetzung beauftragt wurde. Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, die Grundlage für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Wärmeversorgung zu schaffen, die auf regional erzeugte erneuerbare Energien setzt. Die Kosten werden durch einen Kostenausgleich des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie unterstützt.
Projektlaufzeit: Februar 2026 – September 2026
Die Wärmeplanung ist ein strukturierter Planungsprozess, der die Wärmeversorgung umweltfreundlicher und effizienter machen soll. Die Inhalte der Planung sind durch das Wärmeplanungsgesetz festgelegt. Ziel ist eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Bereich der Wärmeversorgung mit gleichzeitiger Gewährleistung der Versorgungssicherheit. Die Planung wird dabei in mehrere Phasen untergliedert:
Die erste Phase der Wärmeplanung beginnt mit einer umfassenden Datenerhebung. Hierbei werden aktuelle Daten zur bestehenden Wärmeinfrastruktur (z.B. Wärmenetze), dem Energiebedarf und potenziellen Wärmequellen (z.B. unvermeidbare Abwärme, Wärmeüberschuss von Biogas-BHKWs) gesammelt und analysiert. Diese Daten sind unerlässlich, um ein genaues Bild von den derzeitigen Bedingungen und möglichen Optimierungsfeldern zu erhalten.
Parallel zur Datenerhebung wird in den kommenden Wochen eine Bürgerumfrage gestartet. Diese soll die Meinungen, Bedürfnisse und Vorschläge einholen. Die Teilnahme der Bevölkerung ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts, da sie damit sowohl direkt als auch indirekt von den Ergebnissen der Wärmeplanung betroffen sein werden. Alle sind herzlich eingeladen, sich an der Umfrage zu beteiligen und Ihre Ideen und Wünsche einzubringen. Ihre Rückmeldungen werden direkt in die Planung einfließen und helfen, die Maßnahmen praxisnah und an den Bedürfnissen der Bevölkerung abgestimmt zu gestalten.
KfW-Zuschuss Nr. 458: Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude
Hier gibt es weitere Informationen: Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude (458) | KfW
KfW-Kredit Nr. 261: Förderung von Sanierung und Kauf
Hier gibt es weitere Informationen: Wohngebäude – Kredit (261) | KfW
Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW)
Sollte ein Wärmenetz entstehen, kann dies über die BAFA-Förderung für effiziente Wärmenetze gefördert werden. Bei dem Bau eines Wärmenetzes werden zunächst mit dem Modul 1 eine Machbarkeitsstudie angefertigt, deren förderfähige Kosten zu 50 % bezuschusst werden.
Hier gibt es weitere Informationen: BAFA – Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW)
Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategischer Prozess, der darauf abzielt, die Wärmeversorgung der Kommunen nachhaltig, effizient und klimafreundlich zu gestalten. Dabei wird der aktuelle Wärmebedarf analysiert, potenzielle erneuerbare Wärmequellen identifiziert und Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Emissionen entwickelt.
Nicht direkt. Die Planung kann auch kommunenübergreifend stattfinden. Es kommt beispielsweise vor, dass Eignungsgebiete ausgewiesen werden, welche teilweise schon in einer zu einer anderen Gemeinde gehören. Die Umsetzung wird dann empfohlen und durch kommunale Vertreter kommuniziert und bestenfalls umgesetzt.
Transparenz: Eigentümer erhalten Informationen über geeignete Technologien zur Wärmeerzeugung für ihr Gebiet.
Planungssicherheit: Bürger können erkennen, wann und wie ein Umstieg auf klimaneutrale Versorgung in ihrem Quartier, ihrer Straße oder ihrem Haus stattfinden wird.
Bayern hat sich das Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Da der Wärmebereich einen großen Anteil der CO2-Emissionen ausmacht, ist die kommunale Wärmeplanung ein Maßnahmenkatalog zur Erreichung der Wärmewende hin zu einer emissionsfreien Wärmeversorgung.
Die Kosten werden durch die Konnexitätsmittel des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie finanziert.
Ein Wärmenetz ist meistens wirtschaftlicher als eine Einzelversorgung. Ein Wärmenetz versorgt viele Gebäude gleichzeitig, wodurch die Kosten für die Infrastruktur auf mehrere Haushalte oder Betriebe verteilt werden. Zudem können so verschiedene Quellen für Wärme genutzt werden, wie z.B. Abwärme aus Industrie oder erneuerbare Energien. Eine Einzelversorgung ist oft teurer, weil jeder Haushalt oder Betrieb seine eigene Heizungsanlage braucht.
Für die einzelnen Bürger besteht keine direkte Pflicht, die geplanten Maßnahmen der Wärmeplanung sofort umzusetzen. Allerdings können Bürger aufgefordert werden, sich an den Maßnahmen zu beteiligen, zum Beispiel durch den Anschluss an ein Wärmenetz oder die Nutzung erneuerbarer Energien.
Die Bürgerinnen und Bürger können sich aktiv an der kommunalen Wärmeplanung beteiligen, indem sie an der bevorstehenden Umfrage teilnehmen und ihre Meinungen, Bedürfnisse und Vorschläge, einbringen. Zudem wird es Informationen auf der kommunalen Homepage, eine Informationsveranstaltung und Workshops geben, bei denen die Bewohnerinnen und Bewohner sich direkt einbringen und informieren können.
Zu den ersten Schritten gehören die Erhebung aktueller Daten zur bestehenden Wärmeinfrastruktur und zum Energiebedarf. Zudem wird eine Bürgerumfrage gestartet, um Bedürfnisse und Meinungen der Bevölkerung zu erfassen. Diese Maßnahmen bilden die Grundlage für die weiteren Planungen.
Ob und wann eine Heizungsanlage ausgetauscht werden muss, hängt von den individuellen Gegebenheiten ab. In einigen Fällen könnte der Austausch einer veralteten oder ineffizienten Anlage empfohlen werden, um den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen zu senken. Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung werden Gebiete als potenzielle Fokusgebiete für Wärmenetze identifiziert. Ob Ihre Immobilie in einem Fokusgebiet liegt, erfahren Sie im Rahmen der öffentlichen Informationsveranstaltung, sowie über den veröffentlichten Wärmeplan. Sie werden rechtzeitig über das Rahmenprogramm informiert. Die Umsetzung der potenziellen Wärmenetze obliegt dem lokalen Energieversorger.
Der Prozess der kommunalen Wärmeplanung gliedert sich in mehrere Phasen und wird voraussichtlich im September 2026 fertiggestellt. Die erste Phase, die Datenerhebung und die Bürgerbeteiligung, wird etwa 3-4 Monate andauern. Die darauffolgende Entwicklung von Szenarien und Maßnahmen wird voraussichtlich im November fertiggestellt. Die schrittweise Umsetzung erfolgt nach der kommunalen Wärmeplanung und kann mehrere Jahre andauern.
Die ersten Ergebnisse der Wärmeplanung sind normalerweise nach etwa 6 bis 7 Monaten zu erwarten. In dieser Zeit werden verschiedene Daten gesammelt, Analysen durchgeführt und die besten Lösungen für die Wärmeversorgung entwickelt. Es dauert so lange, weil eine gute Planung sorgfältige Überlegungen und Abstimmungen zwischen vielen verschiedenen Akteuren erfordert, wie Kommunen, Energieversorgern und anderen Beteiligten.
Nach Abschluss der Wärmeplanung werden konkrete Handlungspläne vorliegen, die aufzeigen, wie die Maßnahmen zur nachhaltigen Wärmeversorgung schrittweise umgesetzt werden können. Anhand der Handlungspläne wird in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Energieversorgern die Umsetzung von Wärmenetzen geprüft.
Die Gemeinde wird regelmäßig über den Fortschritt der Wärmeplanung informieren. Dies wird über verschiedene Kanäle geschehen, darunter die kommunale Webseite, Mitteilungsblatt und Informationsveranstaltungen.
Dann kontaktieren Sie uns einfach jederzeit unter folgenden Kontaktmöglichkeiten:
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