Barrierefreiheit

Wartenberg wird barrierefrei

Barrierefreiheit ist ein wichtiger Baustein für eine lebenswerte und zukunftsfähige Gemeinde. Der Markt Wartenberg beschäftigt sich deshalb intensiv mit der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Dazu gehören zum Beispiel Wege und Plätze sowie Zugänge zu öffentlichen Einrichtungen und Geschäften.

Sehen
Gemeinsame Ortsbegehungen zeigen, wo Barrieren im Alltag bestehen.
Informieren
Bei Informationsveranstaltungen werden Ergebnisse vorgestellt und diskutiert.
Erleben
Bei Mitmachaktionen Barrieren selbst erfahren und den notwendigen Platzbedarf besser verstehen.
Verstehen
Unterschiedliche Bedürfnisse erkennen und gemeinsam Lösungen entwickeln.

Fachbeitrag Barrierefreiheit im ISEK

Im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) wurde bereits das Thema Barrierefreiheit mit einem eigenständigen Fachbeitrag untersucht. Hierbei wurden bestehende Barrieren im zentralen Bereich von Wartenberg genauer betrachtet. Auch die Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger waren wichtig: In verschiedenen Beteiligungsformaten konnten sie zeigen, wo sie in Wartenberg auf Barrieren stoßen.

 

Auf dieser Grundlage wurden Maßnahmen entwickelt, die nun Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Das Konzept dient außerdem dazu, Barrierefreiheit bei zukünftigen Planungen und Vorhaben von Anfang an mitzudenken.

Gehwege & Wegever-bindungen
Straßenräume & Querungen
Öffentliche Gebäude
Haltestellen & Mobilität
Leitsysteme & Beschilderung
Information & Austauch
Verständnis & Miteinander

Wartenberg erkennt Barrieren, macht sie sichtbar und baut sie Schritt für Schritt ab. Barrierefreiheit ist eine

gemeinsame Aufgabe und ein Gewinn für alle. Rücksichtnahme im Alltag leistet dazu einen wichtigen Beitrag.

Informationskampagne Barrierefreiheit

Die Informationskampagne ‚Wartenberg wird barrierefrei‘ ist eines der Impulsprojekte aus dem Fachbeitrag Barrierefreiheit. Ziel der Informationskampagne ist es, das Bewusstsein für Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sowie für barrierefreie Zugänge zu öffentlichen Gebäuden und Geschäften zu stärken. Dazu gehören auch Barrieren, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind.

 

Gleichzeitig soll die Kampagne das Verständnis für unterschiedliche Bedürfnisse stärken und zeigen, wie alle zu mehr Barrierefreiheit beitragen können. Ein Beispiel sind auf Gehwegen abgestellte Fahrzeuge. Sie können Wege so stark einengen, dass Menschen mit Rollstuhl oder Rollator, Eltern mit Kinderwagen oder andere Personen nicht mehr sicher vorbeikommen.

 

Die Kampagne soll:

  • Barrieren im Alltag sichtbar und verständlich machen,
  • für freie Wege und Zugänge sensibilisieren,
  • gegenseitige Rücksichtnahme fördern,
  • zum Perspektivwechsel und Mitmachen anregen und
  • über konkrete Verbesserungen in Wartenberg informieren.

Flyer

Der Flyer zeigt, wie wir gemeinsam Wege freihalten und Barrieren im Alltag abbauen können.

Logo

Das Logo kennzeichnet die Maßnahmen und Informationen der Kampagne.

Banner

Das Banner macht in der Oberen Hauptstraße auf die Kampagne aufmerksam.

Barrierefreiheit verstehen

Barrierefreiheit kommt allen zugute. Menschen mit Rollstuhl oder Rollator, Eltern mit Kinderwagen, ältere Menschen oder Personen mit Seh- und Höreinschränkungen haben unterschiedliche Anforderungen. Wichtige Ziele und Einrichtungen sollen auf möglichst durchgängigen und hindernisfreien Wegen für alle erreichbar sein. Barrieren können ganz unterschiedlich sein. Stufen, schmale Gehwege, Unebenheiten, unsichere Straßenquerungen, eine unklare Orientierung oder unerwartete Hindernisse können es erschweren, sicher und selbstständig unterwegs zu sein.

 

Besonders auf Gehwegen abgestellte Fahrzeuge können Wege so stark einengen, dass man nicht mehr daran vorbeikommt.

Mobilität

Barrierefreiheit ermöglicht allen Menschen, sich sicher und selbstständig fortzubewegen.

Teilhabe

Sie schafft die Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaft-lichen Leben.

Selbstständigkeit

Barrierefreie Wege und Gebäude fördern ein selbstbe-stimmtes Leben in jedem Alter.

Lebensqualität

Ein barrierefreier Ort ist für alle angenehmer - heute und in Zukunft.

Wie breit muss ein Gehweg sein? Wie viel Bewegungsfläche benötigt ein Rollstuhl oder Rollator? Und wie viel Platz ist notwendig, damit sich unterschiedliche Nutzerinnen und Nutzer sicher bewegen können?

 

Am Tag der Städtebauförderung konnten Bürgerinnen und Bürger einige dieser Fragen direkt vor Ort erleben. In praktischen Versuchen wurden typische Situationen nachgestellt und der notwendige Flächenbedarf anschaulich gemacht.

 

Dabei wurde deutlich: Barrierefreiheit braucht Platz und muss durchgängig gedacht werden. Schon einzelne Engstellen oder Hindernisse können dazu führen, dass man nicht mehr sicher und ohne Umwege ans Ziel kommt.

Barrierefreiheit kommt voran

Der Fachbeitrag bildet die Grundlage für die schrittweise Umsetzung von Verbesserungen. Die daraus entwickelten Impulsprojekte wurden vom Marktgemeinderat beschlossen und werden nun nach und nach umgesetzt. Auch bei weiteren laufenden und geplanten Projekten wird geprüft, wie die Barrierefreiheit verbessert und bestehende Hindernisse abgebaut werden können.

Aktuell in Planung oder Umsetzung

Barrierefreier Rathauszugang
Der bisher nur eingeschränkt nutzbare Rathauszugang wird barrierefrei umgebaut. Dabei werden Gefahrenstellen beseitigt und die Zugänglichkeit sowie die Sicherheit für alle verbessert.

Aktuelle Termine

Bei Veranstaltungen, Beteiligungsformaten und Informationsterminen können sich Bürgerinnen und Bürger über aktuelle Planungen informieren und ihre Erfahrungen und Anregungen einbringen.

Die nächsten Termine:

Informieren Sie sich rund um das Thema Barrierefreiheit und erleben Sie bei verschiedenen Mitmachaktionen selbst, warum barrierefreie Wege und Zugänge wichtig sind.

 

Weitere Termine und Informationen werden fortlaufend ergänzt.